Dynamo-Kapitän Kutschke sorgt nach erfolgreichem Klassenerhalt für Eklat mit AfD-Post

Während die Saison für Dynamo Dresden am vergangenen Sonntag erfolgreich mit dem Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga endete, sorgte Stefan Kutschke zum wiederholten Male für einen Eklat. So hatte der Fußballprofi, der seine Karriere mit dem Spiel beendete, einen Instagram-Post von AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla mit einem Herzchen geliked. Chrupalla postete ein Selfie mit Uwe Steimle von der VIP-Tribüne mit Blick auf den K-Block. Dabei unterschrieb er den Post mit einem typisch sich anbiedernden Glückwunsch an die Ostvereine, die den Klassenerhalt geschafft oder wie Cottbus in die Zweite Bundesliga aufsteigen werden. Dass ein Profifußballer zu einem rechtsextremen Politiker solche Symapthien pflegt, stellt ein Novum dar. Bei Kutschke ist diese Verbindung in die extreme Rechte nun die Nummer drei (neben der Gründung eines Fitnessstudios mit Neonazis und dem Besuch eines zweifelhaften Kampfsport-Events mit Beteiligung von Neonazis).

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Nach Distanzierung: Dynamo-Spieler bei Event mit Neonazi-Kämpfern

Ende September 2025, einen Tag nach der 0:2 Auswärtsniederlage in Darmstadt, besuchten drei Spieler von Dynamo Dresden die „German Cage Night“ in Greiz – eine Kampfsportveranstaltung, bei der die Dichte an Kämpfern mit neonazistischem Hintergrund beachtlich war. Besonders brisant: Die Profis posierten dort mit Personen aus genau jenem Fitnessstudio, von dem sich der Verein und Kapitän Stefan Kutschke erst im Februar öffentlichkeitswirksam distanziert hatten. Ein Blick auf ein Event, das exemplarisch für die Verschränkung von Kampfsport und Neonazi-Milieu in Ostdeutschland steht.

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Dresdner Nazis beim Länderspiel in Prag

Am 1. September fand in Prag das WM-Qualifikations-Spiel zwischen Tschechien und Deutschland in statt. Etwa 200 Personen sollen sich über den freien Verkauf Tickets für das Spiel gekauft haben und bildeten einen eigenen Block. Aus diesem Block kam es über das gesamte Spiel zu rechten Ausfällen. Während aus dem offiziellen Block der Fans der DFB-Elf das Wort „Sieg“ gerufen wurde, antworte der Block mit „Heil“. Während einer Schweigeminute für verstorbene Funktionäre des tschechischen Fußballverbandes riefen Personen aus dem Block „Scheiß DFB“ und „Fußballmafia DFB“. Während der Nationalhymnen wurde gepöbelt und u.a. Mesut Özil und Timo Werner beschimpft. So wurde bspw. “Özil abschieben, Ausländer raus!“ gerufen. Dresdner Nazis beim Länderspiel in Prag weiterlesen