JN-Landeskongress in Dresden durchgeführt

Der Landeskongress der Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen fand am 1. November in Dresden statt.

Um 15 Uhr fanden sich die Teilnehmer u.a. aus Leipzig, Kamenz, Dresden und der Sächsichen Schweiz in der Gaststätte „Steinhaus Dresden“ in Dresden Pieschen ein. Darunter waren auch Bundesvorstandsmitglied Sebastian Richter und der sächsische Landesvorsitzende Thomas Rackow – beide ehemals führende Protagonisten Freier Kameradschaften. So war Sebastian Richter zentrale Figur der „Freien Aktivisten Hoyerswerda“ welche im Sommer 2006 geschlossen in die JN eintraten. Thomas Rackow ist verurteilter Rädelsführer der „Skinheads Sächsische Schweiz“ und steht seit Montag erneut vor dem Dresdner Landgericht wegen dem Verdacht auf Fortführung einer verbotenen Organisation. Zahlreiche Mitglieder dieser 2001 verbotenen Kameradschaft sind inzwischen aktive Mitglieder der NPD Jugendorganisation.

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„JN-Sachsentag“ ausgefallen

Am 21. Juni 2008 lud die sächsischen Jungen Nationaldemokraten (JN) zum zweiten Mal zum sogenannten „Sachsentag“ nach Dresden ein – einer Veranstaltung ähnlich dem „Pressefest“ der NPD-eigenen Zeitung Deutschen Stimme, jedoch in kleinerem Rahmen. Neben Infoständen verschiedener rechter Organisationen und Projekte waren Redner von NPD und JN angekündigt, die eigentlichen Publikumsmagneten dürften aber die geplanten Auftritte verschiedener Rechtsrockbands aus dem In- und Ausland gewesen sein. Doch dazu kam es nicht. Das langfristig organisierte Nazievent, das insbesondere jugendliche JN-SympatisantInnen ansprechen sollte, scheiterte, da die Veranstalter keinen geeigneten Veranstaltungsplatz finden konnten. In Dresden-Pappritz wurde der JN-Sachsentag durch die Stadtverwaltung verboten. Um die misslungene Planung zu vertuschen, inszenierten sich die Nazis mit spontanen Versammlungen stattdessen einmal mehr als „Widerständler“ gegen „Behörden- und Polizeiwillkür“.

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Nächste Naziveranstaltung im Großraum Dresden geplant.

Die geschichtsrevisionistischen „Zeitgespräche 2008“ des rechtsnationalistischen Druffel-Verlages sollen im Raum Dresden stattfinden.

Nach dem JN-Sachsentag am 21. Juni ist schon wieder eine rechte Veranstaltung in der Umgebung Dresdens geplant. Die geschichtsrevisionistische Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ des rechts-nationalistischen Druffel-Verlages lädt vom 29. bis 31. August zu den sogenannten „Zeitgesprächen“ ein. Die Veranstaltung bietet zahlreichen Akteuren der „Neuen Rechten“ und bekannten Geschichtsrevisionisten ein Podium.

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Comeback des Brandanschlags?

Reichenbach, Großschweidnitz, Löbau, Dresden-Cossebaude, Leipzig, Lodersleben, Chemnitz, Wurzen – lang ist die Liste der Orte, in denen im zurückliegenden Monat Brandanschläge durch Nazis verübt worden sind. Betroffen waren zumeist Asia- oder Dönerimbisse, aber auch linke, alternative Projekte wurden Ziel der offensichtlich politisch motivierten Anschläge. Nicht nur das gehäufte Auftreten dieser Naziübergriffe, auch das Vorgehen zeigt eine beunruhigende Qualität: die Brandanschläge in Dresden, Leipzig, Lodersleben und Chemnitz richteten sich gegen Wohnhäuser und nahmen den Tod von Menschen billigend in Kauf.

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Fauxpas mit Regelmäßigkeit

Beim Aufschlagen der Sächsischen Zeitung vom 14. Februar 2008 rieben sich einige verwundert die Augen. Von den beiden Stadtratsabgeordneten des Nationalen Bündnis Dresden, Wolfgang Schwarz und Brigitte Lauterbach, die am Vortag in der online-Galerie der gleichen Zeitung als Dresdner Bürger bei der Kranzniederlegung abgebildet waren, blieb auf dem Bild der Printausgabe nur noch Frau Lauterbach übrig. Eine bessere Konterkarierung des dazugehörigen Berichts über das Gedenken, bei dem „Neonazis und Linksextreme“ für Misstöne sorgten, ist nicht mehr möglich.

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„Einkaufen können wir ihnen nicht verbieten“

Am 6. Oktober lud die Bürgerinitiative „Pieschen gegen Rechts“ zu einer Protestveranstaltung gegen das im Mai eröffnete Bürgerbüro des NPD-Landtagsabgeordneten René Despang ein. Neben zahlreichen Initiativen, Parteien und BürgerInnen, fanden sich auch etwa 10-15 Nazis ein, um einer angeblichen „Diffamierung nationaler Politik“ entgegenzutreten.

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