1. Mai in Dresden: Nazi-Wirrsal unter martialischem Polizeischutz

Während das rechtsextreme regionalsächsische „Netzwerk Rechts Pirna-Sebnitz“ für den 1. Mai zum Aufmarsch der so genannten ‚Freien Kameradschaften‘ nach Halle/Saale aufrief, mobilisierte das „Bundnis Rechts“ aus Lübeck zum braunen Warrhalla-Umzug nach Dresden. Letztendlich fanden rund 150 versprengte Nazi-Fußvölkische den Weg in die sächsische Landeshauptstadt um für „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche!“ zu demonstrieren. Mehrere Hundertschaften Polizei im Aufmarschgebiet, Polizisten auf umliegenden Dächern, Hubschrauber in der Luft und schließlich auch Polizisten zu Pferde, so zeigte sich dann in den Mittagsstunden des 1. Mai die Dresdner Prager Straße.

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Neo-Nazi-Demo mit heftigen Niederschlägen

Nachbetrachtung zu Chemnitz am 8. Februar 2003

Wenn Winter ist im Erzgebirge, dann ist auch Winter, weiss der einheimische Ostdeutsche nur zu gut. Ob nun das, noch immer oder schon wieder?, verrußt erscheinende Chemnitz bereits zum Erzgebirge zu zählen ist, darüber mag man trefflich streiten. Auf alle Fälle war dieser 8. Februar im vormaligen Karl-Marx-Stadt ein Wintertag mit Folgen. Seit dem 7. Februar ist im Chemnitzer Schlossbergmuseum die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ zu sehen. Und wo diese Ausstellung gezeigt wird, ist der so genannte ‚Nationale Widerstand‘ nicht weit, um gegen diesen vermeintlichen ‚Schandbilderzirkus‘ mobil zu machen. CHRISTIAN WORCH rief nach Chemnitz auf und einige Fußvölkische versauten sich den Samstag. Denn es war Winter.

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Antifa heisst neuerdings erfolgreich sein

Über die Kampagne „Thor muss weg“, die anteilnehmende Öffentlichkeit und Anti-Antifa als Zugpferd für die Organisierung der Neonazis

„Mit der Eröffnungsparty im so genannten „Klub Thor“ Ende Mai 2002 ist es für alle sichtbar geworden: Die Dresdner Neonazis haben wieder einen selbstverwalteten Treffpunkt. Erstmals seit dem konzeptionellen und finanziellen Scheitern des „Café Germania“ auf der Waldschlösschenstrasse, ist es ihnen damit gelungen, ein wichtiges Stück Infrastruktur für die neonazistische Szene auf zu bauen.“ [1]

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Infoflyer zur Neonazi-Demonstration am 27.07.2002 in Dresden

Am 27. Juli 02 will das „Aktionsbündnis Dresden“ unter dem Motto „Gegen den antifaschistischen Konsens in Dresden“ durch die Neustadt demonstrieren. Angekündigt wurde der Aufmarsch beim „Aktionsbüro Mitte“ in Sachsen-Anhalt. Die Dresdner Nazis knüpfen damit an eine „Kampagne“ der Freien Kameradschaften in Sachsen-Anhalt an. Der Aufmarsch am 1. Mai 2002 in Dresden ist ein gutes Beispiel dafür, was wir erwarten können.

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1. Mai 2002: Antifa stoppt Nazi-Aufmarsch in Dresden!

Um es klar und deutlich voranzustellen: Ja, es war KEIN erfolgreicher 1. Mai in Dresden für die aus allen Himmelsrichtungen angereisten Nazis. Rund 900 RechtsextremistInnen versammelten am sehr späten Vormittag auf dem Postplatz vor dem mit Anti-Nazi-Parolen beflaggten Schauspielhaus. Zuvor hatten sich zirka 150 Nazis vor dem Dresden-Neustädter Bahnhof zusammengerottet und waren in Demonstrationsformation durch die Stadt gezogen.
Am Terrassenufer sah sich die den Nazi-Tross begleitende und schon dort völlig überforderte Polizei mit einer kleineren Sitzblockade von Antifas konfrontiert. Zudem wurden die Nazis von der Augustusbrücke aus durch weitere Antifa-Gruppen unter Wurfgeschossberieslung genommen. Die Polizei kesselte die desorientierten Faschos zu deren ‚eigenem Schutz‘ unter einem Brückenbogen ein. Nachdem der Rückweg durch eine, bedeutend größere als die mittlerweile geräumte, Antifa-Sitzblockade verbaut war, eskortierten die Polizeikräfte die Nazis mit einigen Umwegen schließlich zum Versammlungsort, unter ständig aktiver Begleitung durch Antifa-Gruppen.

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Nazis vor dem Dresdner Rathaus

Der Artikel ist entstanden in solidarisch-antifaschistischer Zusammenarbeit mit S.A.R.G. Dresden.

Zum fünften Mal 2001 fand am 13. August in Dresdens Innenstadt ein rechtsextremistischer Aufzug statt. Das Ansinnen der Jung- und Altnazis kann im Nachhinein nur als diffuses Irgendwas zum Datum des Berliner Mauerbaus gesehen werden. Die Nazis konnten, wie schon so oft, Dresdens öffentliche Plätze für sich nutzen. Der vorab angekündigte Widerstand des offiziellen Dresden hielt sich in sehr deutlichen Grenzen.

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8. Mai-Nachbetrachtung: Braune Rumpelstilzchen in Dresden

Der 8. Mai brachte Dresden seinen vierten Nazi-Aufzug in diesem Jahr. Mobilisiert wurde u.a. über die Website des „Nationalen Widerstands“. Kurzfristig hatte das „Junge Nationale Spektrum“ seinen angekündigten Fackelmarsch in Guben abgesagt „um die Unterstützung für den Marsch in Dresden am gleichen Tag zu stärken“.

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1. Mai: Das war’s

Braunes Kaspertheater im maifeiernden Dresden

Am 1. Mai fand die dritte Nazi-Demo diesen Jahres in Dresden statt: Zirka 1.000 Faschos stapften durch eine sich selbst und den Mai feiernde Stadt. Angemeldet wurde dieser Nazi-Aufmarsch vom sächsischen NPD-Kader MATTHIAS PAUL. Die klapprige Fuhrtechnik stammte wieder einmal aus dem Fundus der „Deutschen Stimme“ in Riesa, verantwortlich JÜRGEN GÜNZ. Angekündigte Redner: HOLGER APFEL, FRANK SCHWERDT, WINFRIED PETZOLD. Als Gäste wurden ausdrücklich JENS PÜHSE und JÜRGEN SCHÖN begrüßt.

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Dresden hat seine Kameraden

Bericht vom Nazi-Marsch am 13. Februar 2001

Rund 750 Altvordere, Glatzen, Jung- und Alt-Nazis sowie die bei solchen Gelegenheiten üblichen tangentialen Fascho-Strukturen versammelten sich in den Abendstunden des 13. Februar hinter der Dresdner Semper-Oper. Diese Prozession rechter Gesinnungsgenossen und Überzeugungsgedenkender marschierte – wie jedes Jahr durch die Stadt genehmigt – unter Polizeischutz am Ufer der Elbe entlang, in unmittelbarer Sichtweite zur Baustelle der Dresdner Synagoge vorbei zum Rathaus. Angeführt wurde dieser Zug durch die transparente Kundgabe des diesjährigen Anmelders „Landsmannschaft Schlesien – Nieder- und Oberschlesien – Landesverband Sachsen/Schlesische Lausitz e.V.“

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