Im November 2025 wurde bekannt, dass sich der Neonazi Laurenz Mayer, Mitte Zwanzig und wohnhaft in der Leipziger Vorstadt, über mehrere Jahre in linken Räumen und subkulturellen Zusammenhängen bewegte. Sein Vater ist ein alter Bekannter, der schon in den 1980er Jahren ein aktiver und gut vernetzter Neonazi war und Anfang der 1990er in Dresden half, die extreme Rechte zu organisieren.
Von Generation zu Generation: Die Familie Mayer zwischen Nationaler Offensive und III. Weg weiterlesenSchlagwort: Haus Montag
Der kurze Sommer der Elblandrevolte? Medialer Hype und Wirklichkeit
Zuerst veröffentlicht im Antifa Infoblatt (AIB 146)
Seit Mai 2024 machte die Nazigruppe „Elblandrevolte“ Schlagzeilen. Mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe hatten den SPD-Politiker Matthias Ecke in Dresden angegriffen und verletzt. Darüber hinaus zeigte sich die Gruppe verantwortlich für unterschiedliche neonazistische Mobilisierungen in Dresden und Umland, denen sehr junge Rechte folgten. Bundesweit berichteten Medien über die Umtriebe des Dresdner Ablegers der „Jungen Nationalisten“ (JN), der Jugendorganisation der NPD/Die Heimat. Die Berichte konnten dabei nicht immer überzeugen und trugen ihren Teil zur Selbstinszenierung und Popularität der Gruppe bei. Nach einem Jahr ist es Zeit für einen Rück- und Ausblick.
Der kurze Sommer der Elblandrevolte? Medialer Hype und Wirklichkeit weiterlesenNeue Kameradschaft in Dresden aktiv
Seit Ende 2019 gibt es neue Organisierungsbemühungen in der rechten Szene Dresdens. Unter dem Label „Werra Elbflorenz“ (WE) ist eine neue Generation junger Neonazis aktiv. Die Kameradschaft führt ein breites Spektrum der rechten Szene zusammen und tritt die Nachfolge der zerschlagenen „Freien Kameradschaft Dresden“ als auch des defacto nicht mehr existenten lokalen Ablegers der „Identitären“ (IB) an. Die Aktivitäten von „Werra Elbflorenz“ sind bisher eher überschaubar und mit geringer Wirkung. Damit das auch zukünftig so bleibt, hier ein Überblick über beteiligte Akteure, ihre Netzwerke und eine Einschätzung zu ihren bisherigen Aktivitäten. Neue Kameradschaft in Dresden aktiv weiterlesen
13. Februar: Geschichtsrevisionisten uneins
Erneut gab sich eine Vielzahl rechter Akteuere anlässlich des 13. Februars die Klinke in Dresden in die Hand. Das Ergebnis: Eine Vielzahl von geschichtsrevisionistischen und neonazistischen Veranstaltungen und Demonstrationen mit mal mehreren hundert, mal kaum einer Handvoll Teilnehmender. Die AfD hat sich vollends in diesem Treiben etabliert, der Müller-Trauermarsch mobilisierte trotz Wochenendtermin allenfalls genausoviele Nazis wie im Vorjahr. 13. Februar: Geschichtsrevisionisten uneins weiterlesen